Lärmschutzmaßnahmen für den Schützenverein Merzig

In der Stadtratssitzung vom 14.11.2019 hatte die Grüne Fraktion dargelegt, dass der Schießbetrieb, seit kurzer Zeit auch mit großkalibringen Waffen, zu einer erheblichen Beschallung des Wolfsparks führt. Im Sommerhalbjahr wurde mehrfach die Bitte an die Grünen herangetragen, sich für Schallschutzmaßnahmen einzusetzen.

„Nachdem ich mir selbst einen Eindruck verschafft habe bleibt die Feststellung, dass die Verlärmung durch Schussabgaben mit großkalibrigen Waffen teilweise extrem ist. Die Stadt Merzig, die zum einen zu Recht mit dem Wolfspark wirbt und zum anderen stolz sein kann einen so aktiven Schützenverein zu haben ist gefordert, hier eine Lösung zu suchen, die beiden Interessen verbindet. Also  ungestörtes Wolfserlebnis und Unterstützung des aktiven Schützenvereins“, so Klaus Borger, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat.

Der Wolfspark muss auch im Interesse der Wölfe und der Parkbesucher ein Ort sein, wo man diese wundervollen Tiere in einem möglichst natürlichen Umfeld erleben kann. Zu einem möglichst natürlichen Wolfsumfeld gehört natürlich Ruhe und Wald- und Wolfserlebnis.

Vor diesem Hintergrund hat die Grüne Fraktion einen Antrag gestellt. Der Stadtrat soll die Verwaltung auffordern,  mit dem Schützenverein Kontakt aufzunehmen, um für diesen unter Hinzuziehung von entsprechendem Expertenwissen effektive lärmmindernde Maßnahmen zu planen und zeitnah effektive Schallschutzmaßnahmen für den Schützenverein zu ergreifen. Dabei soll die Verwaltung prüfen, inwieweit  Fördergelder zur Verfügung stehen. Sollten keine Fördergelder zur Verfügung stehen, sind die erforderlichen Gelder durch die Stadt zu Verfügung stellen, um den Wolfspark noch attraktiver zu machen.

2 Kommentare

  1. Franz K. Ronellenfitsch

    Der SV Merzig existiert seit 1898, also seit mehr als 121 Jahren. Seit in etwa der gleichen Zeit (unterbrochen von zwei Weltkriegen) wird dort auch der Schießbetrieb unter anderem mit großkalibrigen Sportwaffen durchgeführt. Ist Herr Borger wieder auf der Suche nach einer neuen Sau, die er durchs Dorf treiben kann (natürlich nur nach den Regeln des ÖJV), nachdem er zuletzt mit dem VdK auf die Schnauze gefallen ist? Der Eindruck entsteht!

  2. zugangmerzig_klaus

    Herr Ronellenfitsch, was behaupten Sie denn da für komische Dinge? Da wäre einer beim VDK auf die Schnauze gefallen? Dies Behauptung gehört ins Reich der Fake News. Genau das Gegenteil war der Fall :-)))

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