Moratorium für innerstädtisches Verkehrskonzept

 

 

Der neue Vorstoß der CDU eine Nordsaarlandstraße mit Nordumfahrung zu bauen, hat natürlich auch Auswirkungen auf die bisherigen Überlegungen zur Optimierung des innerstädtischen Verkehrs.

„Die Begründung zur Umsetzung der verschiedenen Bauabschnitte incl. Rückbau des Kauflandkreisels war immer die, dass wegen der Nichtrealisierung der Nordumfahrung die hohen Verkehrsmengen schneller durch Merzig abfließen sollen. Da nun aber die Nordumfahrung gebaut werden soll, wäre eine Umsetzung der Planungen in der Innenstadt, insbesondere der Kreiselrückbau, nicht nur unsinnig, sondern eine vorsätzliche Verschwendung von Steuermillionen“, so Klaus Borger.

Sollte die Nordumfahrung kommen, würde der Verkehr ja nach Aussagen der Protagonisten drastisch abnehmen. Dies eröffnet für Merzig natürlich neue Chancen. So zu z.B. eine konsequente ÖPNV- Vorrangpolitik, die Umwidmung von Straßen zu Fahrradstraßen, einspurige Verkehrsführungen, Shared-Space Konzepte in der ganzen Stadt etc..

Ebenso muss nun die Reaktivierung der Bahnverbindung von Merzig nach Losheim am See, auch eine Forderung auch der Gemeinde Losheim am See, realisiert werden. Dies ist, wie mir bekannt, auch ein Herzensanliegen des neuen Bürgermeisters.

„Ziel muss es sein, die Attraktivität der Innenstadt für den Durchgangsverkehr so unattraktiv zu machen, dass die Nordumfahrung über den Truppenübungsplatz (nahe der Ortslage Brotdorf) auch besser angenommen wird, als dies alle bisherigen Verkehrsuntersuchungen prognostiziert haben. Nordumfahrung und Realisierung des innerstädtischen Verkehrskonzepts zur Optimierung des Durch-gangsverkehrs widersprechen sich. Dann kann natürlich auch unser liebgewonnener Kreisel erhalten werden“, so Klaus Borger.

 

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