Pressemitteilung: Zensur in „Neues aus Merzig“
Mit Empören mussten die Merziger Grünen zum wiederholten Male zur Kenntnis nehmen, das Mitteilungen zu Veranstaltungen der Partei in „Neues aus Merzig“, redaktionell nicht nur gekürzt, sondern sämtlicher Aussagekraft über Sinn und Zweck der Veranstaltung beraubt wurden. Dazu möchten die Grünen anmerken, dass es sich bei „Neues aus Merzig“ um ein vom BÜRGER finanziertes Medium handelt und nicht etwa um einen Spielball der kontrollierenden Parteien oder des Bürgermeisters. „Die Zensur zeugt nicht nur von mangelndem Demokratiebewusstsein der Handelnden, sondern auch von einer Arroganz der Macht, die so nur große Koalitionen ausüben können. Hier wird versucht oppositionelle Stimmen mundtot zu machen.“ so Thorsten Vernik, Sprecher der Grünen Merzig. Dass ausgerechnet die Partei des jetzigen Amtsinhabers das Mitteilungsblatt zu Zeiten des Vorgängers Dr. Lauer (Zitat) „Die Prawda des Oberbürgermeisters“ nannte und sogar die Abschaffung forderte, dies nun mitträgt macht das Ganze noch brisanter.
Im Konkreten Fall ging es um folgende Mitteilung, um deren Veröffentlichung die Grünen unter Besseringen baten:
Besser für Besseringen – Grüne vor Ort
Was ist noch übrig von dem, was Besseringen als staatlich anerkannten Erholungsort auszeichnet?. Unterstützen laufende Baumaßnahmen, die Unterhaltung des Bestandes und aktuelle Planungen dieses Prädikat?. Fördert die Behandlung des Bürgerwaldes die Erholungsfunktion? Diese Fragen sollen mit den Bürgern diskutiert werden. Was die Behandlung des Bürgerwaldes betrifft, wurde aus der Bürgerschaft sogar eine entsprechende Initiative angeregt.
Die Merziger Grünen und ihr Vertreter im Stadtrat laden für Freitag den 24.11.2017, 18:30 Uhr in die Ponter Hausbrauerei, Brückenstraße 36, Besseringen zum Bürgergespräch „Grüne vor Ort“ ein und haben einige interessante Vorschläge im Gepäck.
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Die Merziger Grünen und ihr Vertreter im Stadtrat laden für Freitag den 24.11.2017, 18:30 Uhr in die Ponter Hausbrauerei, Brückenstraße 36, Besseringen zum Bürgergespräch „Grüne vor Ort“ ein und haben einige interessante Vorschläge im Gepäck.
„Offenbar ist es nicht gewünscht, dass die politische Opposition das Gespräch mit den Bürgern sucht. Ein Hinweis mehr darauf, dass die Situation in den Stadtteilen alles andere als zufriedenstellend zu sein scheint. Anders ist diese Streichung nicht zu erklären. Wir werden aber künftig alle anderen uns zur Verfügung stehenden Mittel und Medien nutzen, entsprechende Veranstaltungen zu bewerben.“ so Vernik.
Indes kündigt der Vertreter der Grünen im Stadtrat Klaus Borger bereits jetzt an, den Vorgang in der nächsten Ratssitzung deutlich zur Sprache zu bringen. „Man könne diesen Vorgang nicht auf sich beruhen und den Bürger in Unkenntnis darüber lassen. Nötigenfalls müsse über eine neutral oder politisch ausgewogen besetzte Redaktion nachgedacht werden.“ so Borger.